Team corratec
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Glocknerkönig – Highlight mit 6 Podiumsplätzen

01.06.2014 Bruck – Zell am See / AUT

  • Bericht, viele viele Bilder, O-Ton aller Teamfahrer

corratec und der Event Glocknerkönig steht für eine jahrelange Erfolgsgeschichte, die 2014 erfreulich fortgesetzt werden konnte. Die traditionelle Challenge über 27 km und 1694 Höhenmeter mit maximal 12% Steigung von Bruck hoch zum Fuschertörl 2445m Seehöhe erwartetete 2014 die über 3000 Teilnehmer mit extremen Bedingungen: Regen, Schnee und Temperaturen knapp über 0° am Berg. Das Team corratec stellte sich mit 5 Herren (Klaus Steinkeller, Michael Kastinger, Wolfgang Hofmann, Stefan Oettl und Jan Wessel) und der Lady Melanie Irlbacher beim zweiten großen Teameinsatz dieser besonderen Herausforderungen. Das Team hatte sich die die letzten Tage gezielt auf den Event eingestimmt und alle waren gut drauf: nur der souveräne Glocknerkönig der letzten beiden Jahre hatte kurzfristig mit überraschenden Atemproblemen zu kämpfen. Mit neuem Teamoutfit und der gewohnter Power und Entschlossenheit ging das Team ins Rennen auf die Kultbergstrecke in den Alpen, die Großglocknerhochalpenstraße. Die beeindruckende Erfolgsbilanz: Gesamtdritter Klaus Steinkeller, Sieg in der Ferleitensprintwertung durch Michael Kastinger, 4 Podiums in die Kategorien - Platz 2 für Klaus Steinkeller, Michael Kastinger und Wolfgang Hofmann und Platz 3 für Melanie Irbacher – und Platz 2 in der heiß umkämpften Teamwertung. Eine Leistung, bei der alle erneut Ihr Bestes gegeben hatten und am Ende des spannenden Renntages alle auch mehr als zufrieden sein konnten. Nach den zwei erfolgreichen Teameinsätzen beim Amade Radmarathon und dem Glocknerkönig mit insgesamt 10 Podiumsplätzen ist das Team 2014 noch enger zusammengewachsen, so dass man den nächsten großen Herausforderung wie dem Etappenrennen Tour Transalp gestärkt und mit Zuversicht entgegen blicken kann.

Rennbilder

Teambilder

Passion of cycling

Das Team erzählt von seinen Rennen

Melanie Irlbacher

Es war mein 2. Einsatz im Kreis mit der starken kompakten Herrengruppe des Team corratec. Und es war mein 1. Rennen beim Glocknerkönig. Ich entschied mich zum Einstieg für die etwas kürzere Variante. Mein Start war dann an der Mautstation Ferleiten, wo mich der Sprintsieg von Michi Kastinger kurz vor meinem Start noch einen Kick mehr motivierte, wie ich eh schon war. Mein Rennen verleif auf den letzten 12,5 km der Classicstrecke ab Ferleiten hoch zum Fuschertör mit 1330 Hm bei maximal 12% Steigung. Mein Ziel war, dass ich bei den ersten steilen Rampen gleich nach dem Start einen guten strammen Rhythmus finden konnte ohne zu überziehen: dies ist mir recht gut gelungen fand ich und so war ich zuversichtlich, dass ich gut durchkommen sollte. In der Folge konnte ich mein Tempo gut hochhalten. Beim ersten Ausblick hoch auf das weiße Ziel am noch fernen Fuschertörl wurde bei mir nochmals Kräfte freigesetzt, so dass ich die letzten 2 Kilometer echt noch was zulegen konnte: ein schönes Gefühl. Über meinen Platz 3 in meiner Kategorie bei beim ersten Rennen beim Glocknerkönig hat ich mich sehr gefreut, genauso wie über die anerkennenden Gratulationen meiner erfolgreichen meiner Teamkollegen.

Klaus Steinkeller

Nach meinem Gesamtsieg beim Amade Radmarathon vor 14 Tagen hatte ich mich gut regenerieren können. Bei der Vorbereitung auf den Glocknerkönig lag meine Leistung bei den letzten Vorbelastungen auf die angestrebte Titelverteidigung beim Glocknerkönig etliche Watt höher im Vergleich zum Vorjahr, so dass ich mich richtig auf das Rennen voll motiviert freute. Aus welchen Gründen auch immer, hatte ich kurzfristig mit Atemproblemen zu kämpfen, die auch beim Rennen nicht weniger werden wollten, wie ich hoffte. Klar, dass ich mein Bestes für mich und mein Team bis auf den letzten Meter gegeben hatte. Mir fehlten trotz höherer Herzfrequenz durchgängig einige Watt Leistung, so dass ich meine aktuelle gute Performance leider nicht voll präsentieren konnte. Dass ich mein Rennen dann doch so gut durchziehen konnte und mit dem 3. Gesamtrang und Platz in der Kategorie abschließen konnte, stimmt mich recht zuversichtlich für die nächsten großen Rennen.

Michael Kastinger

Mein erstes Ziel im Rennen war die Bergsprintwertung an Ferleiten. Nach der flachen Anfahrt von Bruck nach Fusch gings nach den ersten 400 Hm bei der Sprintwertung an der Spitze des Rennens zur Sache: Mit meist 450 Watt Leistung gings für mich die ersten 400 Hm hoch der Sprintwertung entgegen, die ich gut getimt mit einem gelungenen wuchtigen Antritt dann erfolgreich abschließen konnte. Super, hat mich echt gefreut. Auch den weiteren Rennverlauf konnte ich gut gestalten. Die letzten 2 Kilometer gelang es mir, dann noch deutlich an Power zulegen und Platz 2 in der Kategorie erzielen. So durfte ich bei der Siegerehrung gleich dreimla aufs Podium: Als Sieger Sprintwertung, für Platz 2 in meiner Kategorie und für Platz 2 in der heißen Teamwertung.

Wolfgang Hofmann

Das Rennen heute war ein Rennen. bei dem ich echte eine gute Renneinteilung finden konnte. Anfangs hatte ich zwar etwas Atemprobleme, die sich erfreulicherweise aber rasch einstellten. Eigentlich konnte ich bis ins Ziel am Fuschertörl meine Leistung durchgängig auf einem gleichmäßig hohen Niveau abliefern. So leicht wie heute ist mir der immer hammerharte Anstieg noch nie gefallen: ein schönes Erlebnis für mich, das obendrein mit einem erfreuliche Platz 2 in meiner Kategorie und Platz 2 in der Teamwertung belohnt wurde.

Jan Wessely

Nach meinen ersten Siegen und 2 Streckenrekorden bei MTB.Uphill Rennen war ich nach meinem Ausfall beim Amade Radmarathon voll motiviert, beim Glocknerkönig mit Bestes geben zu wollen. Mit meinen Teamkollegen hat ich mich am Freitag eine angepasste Vorbelastung auf der Rennstrecle gefahren, bei der ich mich schon sehr gefühlt hatte. Dass dann das Wetter Sonntag früh etwas überraschend doch recht bescheiden war, konnte mir wie meinen Teamkollegen nur kurz was anhaben. Rennen ist Rennen und die Bedingungen sind für alle gleich, dachte ich mir. Es ging mir bis fast ganz hoch recht gut. Ich konnte die Pace von Wolfgang mitgehen und Michi hatte ich immer in Sichtweite. Bei letzten Kilometer konnte Michi und Wolfgang aber nochmals echt ein Pfund drauflegen. Auch wenn ich die Tempoverschärfung meine beiden Teamkollegen im Finale mitgehen konnte, hab ich meine Fahrt bis zum Fuschterörl gut durchziehen können. So war ich dann echt mit meinem Rennen zufrieden und hab mich sehr gefreut, das ich mit meiner Leistung zu Platz 2 in der engen Teamwertung beitragen konnte.

Stefan Oettl

Nach meinem Erfolg beim Amade Radmarathon konnte ich 2 Tage später beim BMW Bergzeitfahren am Kesselberg meinen ersten Saisonsieg feiern. Dass ich dabei gesundheitlich nach dem nasskalten Amade Radmarathon noch etwas angeschlagen war, hatte mich nicht weiter beunruhigt. Die folgenden Tage wollte ich mein Training wie gewohnt durchziehen. Dabei hatte ich mich leider nicht wie üblich gefühlt, so dass die letzte Tage eher Erholen und Krafttanken angesagt war, verbunden mit der Hoffnung, dass beim Glocknerkönig meine Leistung wieder voll da sein sollte. Eigentlich bin ich dann auch durchgehend ein gutes Rennen gefahren: das haben mir auch meine Teamkollegen bestätigt Aber mein Blick auf die Leistungsanzeige signalisierte mir immer wieder, dass ich heute doch eine Watt Leistung leider nicht wie gewohnt produzieren konnte, schade, sehr schade. Im Kreis mit dem gesamten Team habe ich mich dann letztlich über einen weiteren spannenden wie erfolgreichen Teameinsatz freuen dürfen.

Team corratec
Kufsteiner Str. 72
83064 Raubling