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mehr zu: Stefan Oettl - Erfolg beim Dreiländergiro

168 km, 3.300 Hm samt Stilfserjoch -  Platz 5 overall & Platz 2 Master

22.06.2014 Nauders / ITA

  • Bericht, Bilder, O-Ton Stefan Oettl

Der Radsportklassiker im Dreiländerdreieck erlebte bereits die 21. Auflage, bei besten – wenn auch anfangs frischen – äußeren Bedingungen. Es ist eine der größten Breitenradveranstaltungen Europas! Teilnehmer aus 30 Nationen zeigen das Interessen an dem Events durch Österreich, Italien und die Schweiz. Kurzfristig, dafür voll entschlossen, startete Stefan Oettl um 6:30 Uhr im Rennen der Strecke A. Von Nauders ging‘s über den Reschenpass (meist runter), das Stilserjoch mit Steigungen bis 15% hoch, über Umbrail-, Ofenpass und durch’s Engadin zurück nach Nauders. Am Stilfserjoch bildete sich eine 14er Spitzengruppe, die dann bis zum letzten Anstieg auch meist zusammenblieb: immer mit dabei Stefan Oettl. Der Schulanstieg brachte dann die Entscheidung. Hier wurde an Beginn heftig attackiert. Stefan Oettl fuhr „sein“ Tempo und konnte bald die meisten der Ausreisser erfolgreich stellen. Bei der knappen Entscheidung im Sprint um die Plätze belegte Stefan Oettl dann den feinen Platz 5.

Stefan erzählt von einem besonderen Rennen

Wie oft, bin ich relativ kurzfristig beim Dreiländergiro in Nauders gestartet. Wieder mal war frühes Aufstehen angesagt, damit ich nicht schon wieder das ganze Wochenende unterwegs sein war: der Wecker meldete sich so um 2:10Uhr, dann 2:45h Autofahrt. Hannes Berndl hat mir freundlicherweise zu einem Startplatz verholfen, vielen Dank dafür! Bei ziemlich frischen Temperaturen aber Traumwetter ging es dann um 6:30Uhr los: wieder hatten sich zahlreiche Cracks der Marathonszene eingefunden, ein echt prominent besetztes Rennen. Nach einer zwischenzeitlichen Tempoverschärfung am Stilfser Joch waren wir kurz nur noch zu sechst. Später rollte die Spitzengruppe allerdings wieder zusammen. So fuhren wir in einer 14 köpfigen Gruppe über den Ofenpass und durchs Engadin. Auch hier wollte keiner so recht alleine fahren. Jeder wartete auf den Schlussanstieg: die Norbertshöhe. Hier ging es wie erwartet zur Sache. Ich lies mich vom hohen Anfangstempo nicht beunruhigen und fuhr meinen „wattgesteuerten“ Rhythmus. Dies klappte auch insofern ganz gut als. dass ich - je länger der Anstieg ging - mehr und mehr Konkurrenten wieder auffahren konnte. Nachdem ich auch Masterweltmeister Bernd Hornetz passiert hatte, konnte ich auf der Kuppe noch zu Stefan Kirchmair (u.a. Sieger des Ötztaler Radmarathons) aufschließen. Mit Ihm fuhr ich dann ins Ziel, verzichtete wegen der gefährlichen Unterführung aber auf einen harten Sprint. So wurde es insgesamt der 5. Platz und (2. Platz AK). Herzliche Gratulation an Hannes Berndl der mit einer beherzten Attacke das Rennen vor Enrico Zen und Andi Traxl gewinnen konnte.

Streckeninformationen

Die Fahrer haben also die Wahl der Qual: Strecke A – die gewohnte Route – führt auf äußerst anspruchsvollen 168 km über 3.300 Höhenmeter mit Steigungen bis 15 Prozent von Nauders über das Stilfserjoch, den Umbrailpass und den Ofenpass zurück nach Nauders. Strecke B führt über das Stilfserjoch, den Umbrailpass nach St. Maria und zurück nach Nauders durch das obere Vinschgau. Mit 120 km und 2.675 Höhenmetern ist diese neue Route ebenfalls eine große Herausforderung für die „Radl-Wadl“. Für beide Strecken gilt ein Teilnehmerlimit von je 1.500

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