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Der Klassiker – Der 34. Ötztaler Radmarathon

Michael Kastinger nach hartem Kampf Top 10

31.08.2014, Sölden / AUT

  • viele Bilder und Impressionen

Es ist schon eine Herausforderung, im Herbst zuvor einen der begehrten Startplätze zum Ötztaler zu ergattern: Das ist der erste besondere Reiz. Und die Veranstaltung ist der Klassiker für die Radmarathonszene - für Cracks und Beginners gleichermaßen – mit der spektakulären Herausforderung: 238 km, 4 Alpenpässe und 5500 Hm. Das Team corratec war 2014 mit Michael Kastinger vertreten, der neben den sportlichen Anforderungen auch  lästige „Nebengerausche“ zu stemmen hatte. „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden“, dies durfte Michael Kastinger nach seinem Top 10 Platz in 7:38 h untern klassierte Finisheren - 3879 Herren und 216 Damen – recht sagen.

 

Michael Kastinger hatte nach seiner konzentrierten Vorbereitung ein gutes Gefühl und so berechtigt viel vor. Der „Ötztaler“ liegt mir, sagt Michael Kastinger immer, der bei derartigen ähnlichen Ultraradamrathons mit Siegen und Topplatzierungen dies immer oft schon unter bewiesen hat. Doch tags zuvor hatte Michael Kastinger technische Problemen an seinem Renner- Kurzfristig entschied er sich, seine Ersatzmaschine einzusetzen. Da der Teufel oft im Detail steckt, tauchte im Rennen das nächste technische Problem auf: Die Schaltung funktionierte nicht so wie beim Einfahren. Unter Last, so ab 300 Watt aufwärts sprangen das 25 und 23 Ritzel auf dem kleinen Blatt. So musste Michael Kastinger die Steigungen mit dem 21-iger oder dem 27-iger bearbeiten. „Mir hat es zwischendurch die Oberschenkel schon ganz schön aufgeblasen“, meinte Michael Kastinger und dies ist mehr als gut nachvollziebar. Aufgeben war aber kein Thema. Aber gerade zum Schluss raus – Michael Kastinger fuhr lange in der Topgruppe der spätern erste Drei – 1. Roberto Cinco, 2. Emanuel Nösig, 3. Stefan Kirchmair – fehlte zwangsläufig die Substanz, in den Spitzenkampf eingreifen zu können. Herzliche Gratulation der einmaligen Leistung unter persönlich“ erschwerten Bedingungen. Das Ding mit einem Schnitt über 32 km/h gestemmt zu haben, sagt alles.

viele Bilder mit Impressionen von Sportograf GmbH & Co. KG

Fazination Ötztaler

Für viele Amateur-Radsportler war und ist das Ötztal ein Sehnsuchtsort. Warum? Rund 4000 Fahrer starten alljährlich beim Klassiker Ötztaler Radmarathon, dem „Ötztaler“. Die Herausforderung und die damit verbunden Strapazen sind legendär. 238 Kilometer mit 5500 Höhenmeter – verteilt auf vier Pässe (Kühtai, Brennen, Jaufenpass und zum Schluss als „Scharfrichter“, das Timmelsjoch sind zu stemmen. Jeder Teilnehmer kann bei der Challenge seiner eigenen Motivation und Ziel „fröhnen“. Dabei sein, Durchkommen, schneller werden wie zuletzt oder ganz vorne unter den Besten der internationalen „Radmarathonstars“ zu landen.

 

Die Strecke und Daten

Die Strecke des Ötztaler Radmarathon hat eine offizielle Länge von 238 km und führt über 5.500 Höhenmeter. Sölden (1.377 m) – Längenfeld – Umhausen – Oetz (820 m) – Kühtai (2.020 m) – Kematen (610 m) – Völs – Innsbruck (600 m) - Sonnenburgerhof – Schönberg – Matrei am Brenner – Steinach am Brenner – Gries a. Brenner – Brenner (1.377 m) – Sterzing – Jaufenpass (2.090 m) – St. Leonhard im Passeiertal – Timmelsjoch (2.509 m) – Sölden (1.377 m)

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83064 Raubling