Team corratec
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Einfach top: Johannes Berndl mit neuem corratec Renner CCT Evo beim Ötztaler

  • Das Eventmotto: „Ich hatte einen Traum..“ - 238 km, 5500 Höhenmeter mit 4 Alpenpässen.
  • Platz 6 overall für corratec Teamfahrer Berndl in 7:12h – und damit bester „Nichtitaliener“ 2015

30.08.2015 Sölden / AUT

  • mit: Berichten, Bildern Johannes Berndl, Bildern Impressionen Ötztaler, Strecke & Pässe, Renndaten Berndl...

Der Ötztaler Radmarathon ist ein Radmarathon für Rennradfahrer, der seit 1982 jedes Jahr Ende August ausgetragen wird und als extrem gilt. Jedes Jahr versuchen Zehntausende einen der 4000 Startplätze zu ergattern.. Der legendäre Radmarathon hat eine Länge von 238 km und führt über 5500 Höhenmeter, zu deren Bewältigung die Fahrer zwischen rund 7 und 14 Stunden benötigen.

2015 war corratec Teamfahrer Johannes Berndl mit Startnummer 3452 erstmals beim Ötztaler am Start. Sein heißes, besonders aeoredynamisches wie leichtes Arbeitesgerät: der auf der Eurobike neu vorgestellte corratec CCT Evo 2016 Das Rennen war von Beginn Rennen pur. Eine kleine Gruppe von ca 12 Fahrern kam gleich zu Beginn weg. Johannes Berndl hatte bis Ötz zwar nur knapp Rückstand, war aber bis dato „nur“ auf Gesamtrang 1302. Dies sollte sich aber beim Anstieg zum Kühtaisattel schnell ändern. Mit einem Durschnittspeed von 18 km/h war er mit Platz 24 in der Spitzengruppe, nur die änfängliche Ausreißergruppe wurde erst zu Beginn des Anstieges zum Jaufenpass wieder eingeholt. Der Ötztaler beginnt nach der schnellen Abfahrt vom Brenner mit dem Anstieg zum Jaufenpass erst richtig, sagen viele Insider.

Bilder Johannes Berndl - Team corratec - beim Ötztaler 2015

Nach dem Anstieg Gasteig-Jaufenpass - 21.6 km und 1130Hm – fuhr Johannes Berndl mit einer 20 Mann Spitzengruppe auf Platz 10 über die Passhöhe: sein beachtlicher Durchschnittsspeed: 26,5 km/h. In der Spitzengruppe waren nur noch 2 „Nichtitaliener“: Johannes Bernd und der Österricher Rubisoier Daniel, der dann gesamt Platz 7 im Ziel belegen sollte. Ab der äußerst anspruchsvollen, teils auch gefährlichen 20 km langen Abfahrt vom Jaufenpass entwicklete sich ein unterbitterliches - teils auch ein höchst rikantes - Ausscheidungsfahren, wo Johannes Berndl aus Trostberg und Rubisoier Daniel als Fulpmes / AUT mit der Übermacht „Italien“ in der 20 Mann Spitzengruppe zu kämpfen hatten. Erst als Berndl und Rubisoier sich in der Gruppe erfolgreich behaupten konnten, wurde das Tempo in der Abfahrt etwas kontrollierter. Die Entschedung fiel - wie fast immer - am Anstieg St.Leonhard-Timmelsjoch mit 31.4 km und 1759 Hm: Dies bedeutet zum Finale: dass fast noch ein Drittel des gesamten Höhenunterschiedes der 5500m Hm zu bewältigen waren. Johannes Berndl stemmte den Anstieg in 1:39 h mit einem Durchschnitt von von 18,9 km/h und überquerte die Passhöhe auf Rang 7. Bei seiner zweiten „Rennsimulationstrainingsfahrt“ eine Woche zuvor stemmte Johannes Berndl diesen Anstieg noch in ca 1:30h. Wo sind die 9 Minuten geblieben? Bei ca 20 km des 30 km langen Anstieges musste Johannes Berndl kurz einen für ihn unerklärlichen total toten Punkten. wegstecken. 5 min lang konnte er urplötzlich nur mit 180, statt der für ihn sonst ständig möglichen 330-360 Watt am Berg fahren. So musste er leider die Spitze etwas ziehen lassen. Er konnte aber dann - wieder bei Kräften - voll Boden gutmachen. Bis zur Passhöhe konnte Johannes Berndl den bei Kilometer 20 noch Zweitplatzierten bis zur Passhöhe wieder einholen.

Bei der Abfahrt vom Timmelsjoch mit dem kurzen Zwischenanstieg Windeck bis zur Mautstation konnte Johannes Berndl noch einen Platz gutmachen und überquerte die Ziellinie in Söden in schnellen 7:12 h auf dem Topang 6 overall. Auf der teils über 100 km/h schnellen Abfahrt erreichte Johannes Bernd mit seinen neue aerodynamische 2016er corratec CCT Evo sogar kurz 109 km/h!

 

Ein rundum toller Erfolg: Für corratec Teamfahrer Johannes Berndl und corratec mit seinem neuem 2016er CCT Evo.  

Die Strecke und die 4 Alpenpässe

Streckenverlauf

Sölden (1.377 m) — Längenfeld — Umhausen — Oetz (820 m) — Kühtai (2.020 m) — Kematen in Tirol — Völs — Innsbruck (600 m) — Sonnenburgerhof — Schönberg im Stubaital — Matrei am Brenner — Steinach am Brenner — Gries am Brenner — Brenner (1.374 m) — Sterzing (948 m) — Jaufenpass (2.090 m) — St. Leonhard in Passeier (689 m) — Timmelsjoch (2.509 m) — Sölden (1.377 m).

 

Die vier Alpenpässe

  • Kühtaisattel (1.200 Hm Aufsteig)
  • Brennerpass (780 Hm Aufstieg)
  • Jaufenpass (1.130 Hm Aufstieg)
  • Timmelsjoch (1.760 Hm Aufstieg)

 

Der Kühtaisattel (2017 mH) - die erste Bergprüfung beim Ötztal-Radmarathon - ist ein Tiroler Alpenpass, der das Ötztal durch das Nedertal mit dem Sellraintal verbindet.

Im Ötztal beginnt die Rampe bei Oetz und ist 17,5 km lang und weist eine Maximalsteigung von 18 % auf. Der Kühtaisattel ist die erste Bergprüfung beim Ötztal-Radmarathon. Wegen der verhältnismäßig geringen Kfz-Belastung wird der Kühtaisattel häufig von Rennradfahrern und sportlich ambitionierten Tourenradfahrern befahren.

 

Der Brennerpass (1370 mH), kurz Brenner (italienisch Passo del Brennero oder kurz Brennero), ist ein Grenzpass in den Ostalpen zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der zu Italien gehörenden Autonomen Provinz Bozen – Südtirol. Der Brennerpass  verbindet das Inntal im Norden mit dem Etschta im Süden. Der Pass ist zusammen mit St. Gotthard, Simplon und Mont Cenis eine der vier bedeutendsten Routen des Alpentransits, für den Straßenverkehr die meistgenutzte überhaupt.

 

Der Jaufenpass (2094 mH) - italienisch Passo di Monte Giovo) – verbindet des Ratschingstal mit dem Passeier Tal.. Die den Pass erschließende Straße ist sehr kurvenreich und hat. Richtung Passeiertag teils sehr enge Passagen und 20 Kehren.

 

Das Timmelsjoch (2474 mH) - italienisch Passo del Romb - ist seit 1919 ein Grenzpass zwischen Italien (Provinz Südtirol) und Österreich (Bundesland Tirol) und Italien (Provinz Südtirol) . Das Joch ist der höchste unvergletscherte Übergang zwischen Reschenpass und Brennerpass, es verbindet das Ötztal mit Passeier. Das Timmelsjoch trennt außerdem die Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen, auf ihm verläuft ferner die Europäische Wasserscheide. Die Südtiroler Anteile der Passhöhe gehören zum Naturpark Texelgruppe.

Beeindrucken Zeiten und Daten von Johannes Berndl an den 4 Pässen Ötztalerpässen

Oetz-Kühtai 17.3km, Höhenunterschied 1200m

 

Fahrzeit

57.43,2

Durchschnitt

17,983 km/h

Rang Gesamt

24.

Rang Kategorie

14.

Innsbruck-Brenner 38.2km,

Höhenunterschied 697m

Fahrzeit

1:09.35,3

Durchschnitt

32,936 km/h

Rang Gesamt

58.

Rang Kategorie

32.

Gasteig-Jaufenpass 21.6km,

Höhenunterschied 1130m

Fahrzeit

48.51,8

Durchschnitt

26,522 km/h

Rang Gesamt

10.

Rang Kategorie

5.

St.Leonhard-Timmelsjoch 31.4km, Höhenunterschied 1759m

Fahrzeit

1:39.36,3

Durchschnitt

18,914 km/h

Rang Gesamt

7.

Rang Kategorie

4.

Bilder Impressionen Ötztaler 2015

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