Team corratec & friends
Team corratec & friends

Ein besonderes Team, ein besonderer Sieg……

  • Team corratec & friends gewinnt nach 2017 erneut die begehrte Teamwertung beim legendären Ötztaler Radmarathon

Ötztaler Radmarathon

- ein Mythos für jeden leidenschaften Rennradfahrer und jedes

  engagiertes Team

- Jahreshighlight und eine ganz spezielle Herausfordung für alle

  Beteiligten: Veranstalter, Teilnehmer, Teams, Helfer, 

  Streckenposten, Fans,...

01.09.2019, Sölden / AUT

 

  • Renninfos, Impressionen,  O-Ton Teamfahrer....
  • viele heiße Rennbilder von dem besonderen Team beim Ötztaler 2019

Das Team

  • Matthias Van Den Bergh, Daniel Debertin, Frederic Glorieux, Bob Micheal, Andreas Schmoll, Ben Witt, sabell und Florian Vogel

Das Staff

  • Das Team sagt Danke für den engagierte Support an der Strecke                                                

Der Ötztaler Radmarathon 2019 

 

Es gibt Radmarathons. Und es gibt den Mythos Ötztaler Radmarathon. Am 01. September 2019 wollten wieder knapp 4.000 Renn-Radler nach langer Vorbereitung ihre Träume verwirklichen.

Alle erlebten ihr Rennen - und ihren Traum  - mit Start und Ziel in Sölden über die Pässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch.

An die 15.000 Bewerbungen gibt es dabei jährlich für die härteste Radprüfung mit 238 km und 5.500 Höhenmetern - die nicht ohne Grund die Bezeichnung. „inoffizielle Radmarathon Weltmeisterschaft“ hat. Und 4000 Starten durften letztlich dann auch starten.

 

Eine gigantische wie spezielle Herausforderung für Teilnehmer, Betreuer, Organisation und alle Helfer rund den Mega Event, der 2019 bereits seine 39. Auflage erleben konnten, bei echten guten äußeren Konditionen.

Bilder der Siegerehrung

  • Platz 1 in der hart umkämpften, begehrten Teamwertung von 92 gewerteten Teams
  • für das Team corratec & friends

Schnelle Rennbilder vom siegreichen Team corratec & friends

  • ein unvergessliches Rennen | unvergessliche Erinnerungen

Bilder von Impressionen

rund um den Ötztaler Radmarathon und das Team corratec & friends

O-Ton Frederic Glorieux

 

Voll gutem Mut war ich beim Start in Solden in den 39. Ötztaler Radmarathon gegangen. Ich hatte 2 Ziele im fest in meinem Kopf:

 - für mich persönlich ein top 10 Platz

 - und für das Team corratec & friends die

   Teamwertung zu gewinnen.

 

Alles lief wie geplant, mein Körper und meine Performance fühlte sich sehr gut an. An jedem Anstieg konnte ohne Probleme in Spitze des Rennen sein und fahren.

 

Auch am Jaufenpass konnte ich mich gut voran halten, auch wenn das Tempo höher wurde.

 

Auch bis zur Hälfte des 30 km langen, finalen Anstieges zum Timmelsjoch hoch lief alles gut. Ich war mit noch 5 weiteren Fahrer im Verfolgen von den 2 Leaders.

 

Aber dann plötzlich in 2 Minuten ging mein gutes Gefuhl weg und wurde heftig krank. Ich musste vom Rad steigen. Und bin dann 15 Minuten auf der Straße gelegen, bevor ich wieder weiterfahren konnte.

 

Mein Ziel war jetzt noch bestmöglich im Ziel: anzukommen. Wenn wollte alles geben und mithelfen, die Teamwertung zu gewinnen. Nach 7:26 h war ich auf den Finish in Solden, was ohne meine unvorhergesehene Zwangspause eine „Netto-Zeit von 7:11 h bedeutet. Zusammen mit allen war ich sehr glücklich, dass wir die Teamwertung gewinnen durften.

 

Vielen Dank an meine Teamkollegen für ihren tollen Einsatz und unser Staff für die top Organisation und den besonderen Streckenservice.

O-Ton Daniel Debertin

 

Nach den schönen Erfahrungen bei meinem ersten Einsatz für das Team corratec & friends beim letztjährigen Ötztaler freute ich mich auf die bevorstehende Wiederauflage. Als Ziel hatte ich mir vorgenommen, die Zeit aus dem Vorjahr zu verbessern, wobei es damals sehr nass und kalt war.

 

Leider setzte mich ein Virus in der Vorwoche etwas außer Gefecht, doch zum Rennwochenende hin ging es mir deutlich besser und ich fühlte mich bereit für die Herausforderung Ötztaler. Ein Blick auf die Wettervorhersage stimmte mich ebenfalls positiv. Es sollte trocken bei angenehmen Temperaturen bleiben und so kam es dann auch.

 

Die Startphase hinunter nach Ötz war wieder etwas hektisch, aber ich kam gut durch und konnte mit Sichtkontakt zur Spitze den Anstieg zum Kühtai in Angriff nehmen. Das Tempo wurde zunächst auch nicht besonders verschärft, sodass eine größere Gruppe mit ca. 70 Fahrern zusammenblieb. Jedoch setzten sich sowohl vor Passieren des Gipfels als auch in der Abfahrt in Summe etwa 10 Fahrer ab. Hinauf zum Brenner wurde dann in der Verfolgergruppe ordentlich angezogen, um diese wieder zu stellen. Ich merkte bereits, dass es mir schwer viel den Anschluss zu halten, obwohl die Auffahrt eigentlich nicht sonderlich steil war. Ich ahnte schon, das es wohl kein guter Tag werden sollte.

 

Am Jaufen, bei dem das Rennen eigentlich erst so richtig beginnt, musste ich dann auch gleich eine Lücke aufgehen lassen und fuhr mein Tempo um nicht zu überziehen. Die Wattwerte bewegten sich dabei noch in einem akzeptablen Rahmen und ich kam mit ca. 6 min Rückstand auf die Spitze über den Pass.

 

Nach der schnellen Abfahrt bekam ich am Einstieg zum Timmelsjoch kurze Krampfansätze, die sich jedoch wieder legten. Leider ging dafür die Kraft völlig verloren und ich begann nun richtig einzugehen. Ich hätte nie gedacht, wie lang ein Berg werden kann. Einige Fahrer überholten mich. Meine letzte Motivation war an die Teamwertung zu denken und einfach nicht aufzugeben.

 

So kam ich letztendlich doch ins Ziel, mit fast der gleichen Zeit wie im letzten Jahr. Jedoch machen die unterschiedlichen Wetterbedingungen natürlich schon einiges aus. Schade, dass ich beim Saisonhighlight nicht meine Topform abrufen konnte, aber umso schöner, dass wir dann denkbar knapp die Teamwertung gewinnen konnten.

 

Vielen Dank an dieser Stelle auch an alle Betreuer und Unterstützer an der Strecke, die mit ihrem leidenschaftlichen Einsatz und beeindruckendem Engagement diesen Erfolg möglich gemacht haben.

O-Ton Bob Michels

 

Nachdem ich in den letzten Wochen vom Arlberg Giro und vom Highlander Radmarathon ein gutes Gefühl beim Bergauffahren hatte, fuhr ich mit großen Erwartungen nach Sölden. Ich träumte für mich und das Team beim härtesten eintägigen Cyclo ein gutes Ergebnis zu erzielen.

 

Wir haben uns am Samstag alle getroffen und es war klar, dass wir auf dem Weg nicht zu kurz kommen würden um auf Sonntag voll motiviert zu sein.

Am Sonntagmorgen durften wir in toller Atmosphäre den Start im Angriff nehmen. Der erste Teil des Rennes verliefe schnell und es war wichtig uns, hier an vorderster Front fahren zu können: Um Ötz zu Beginn des 1. großen Anstiege zum Kühtai hoch bei den Ersten zu sein. Auf den ersten Kilometern von Kühtai war das Tempo gut zu machen. Desto höher wir kamen, desto schneller wurde es.aber. Ich hatte den Gipfel bei mit den ersten überfahren, damit ich in den schnellen Abfahrt keine Zeit verliere. 

Leider gab es ein paar Plätze vor mir, eine kleine Lücke an der Spitze, die es 15 Leuten ermöglichte, ein wenig wegzufahren. Am Brenner fühlte ich mich ziemlich gut. Nach einer langsameren Abfahrt unserer Gruppe, konnte die Spitzengruppe nochmals etwas an Vorsprung gewinnen.

 

Im Jaufenpass war ich fast zu ersten herangefahren, hatte aber bald das Gefühl, dass ich hier nicht mehr die ganz große Kraft hatte. Ich habe ein passendes Tempo, angeschlagen um das gesamte Unternehmen noch vernünftig beenden können.

 

Am Timmeltjoch hatte ich einen sehr guten Start, aber die letzten 5 des fast 30 km langen Ansitieg waren leider nicht mehr anz optimal. Ich erreichte iSölden auf Platz 28 in der Kategorie im stark besetzten Feld.

 

Nach dem Finale war ich gespannt, wo die Teamkollegen für unsere Teamwertung landen würden. Die Teamkollegen haben es gut echt gemacht und viel Charakter gezeigt um den ersten Platz in der Teamwertung zu gewinnen zu können.,

 

Alles war letztendlich sehr fantastisch für uns alle und mich auch.

 

Ich habe, ehrlich gesagt, für mich mehr erwartet. Wahrscheinlich hatte ich die Woche zuvor zu hart trainiert und miich nicht ausreichend erholt.

 

Ich bin dem corratec Team Staff und den Personen für die gute Versorgung / Verpflegung und für alles sehr dankbar!

O-Ton Ben Witt

 

Auch 2019 stand das große Highlight der Saison im Team corratec & friends Rennplan: der Ötztaler Radmarathon.

Ein Event das jedes Jahr aufs neue als Messlatte für die persönliche Leistungsfähigkeit und die Power eines Team gilt ...und seine eigenen Gesetzte hat. 

Das Training der letzten Wochen war voll und ganz auf dieses Event ausgerichtet und mit meinen Freunden und Teamkollegen des Team corratec & friends ging ich voll motiviert und gut vorbereitet an den Start.

 

Das Wetter präsentierte sich dieses Jahr von seiner guten Seite. Der Start und die Abfahrt nach Ötz waren wie jedes Jahr hektisch aber alles andere als schnell. Im Vorfeld des Rennens legte ich mir einen „Schlachtplan“ zurecht. Hinauf zum Kühtai viel es mir zunächst schwer, ein kontrolliertes Tempo zu fahren, da sich die Beine gut anfühlten. Nach 10 Minuten fand ich aber einen guten Rhythmus und beschloss ein wenig schneller als geplant zu fahren. Die Spitzengruppe lies ich wohl überlegt ziehen, da ich dieses Tempo unmöglich über längere Zeit fahren konnte und wollte. Mit 82 kg sollte man sich die Kräfte am Berg einteilen. Nach der rasanten Abfahrt hinunter nach Kematen konnte ich einige Splittergruppen auffahren und es formierte sich eine ca. 8 Mann starke Gruppe nach Innsbruck. Auf halber Strecke schlossen wir auf Thomas Koep auf, der wegen eines Defekts zum Anhalten gezwungen war. Um den Rückstand zur Spitzengruppe zu minimieren legte er bis ca. der Hälfte des Brenners ein sehr hohes Tempo vor – an ein Verlassen des Windschattens war nicht zu denken. ? Ich kämpfte mit meiner Vernunft, da das Tempo eigentlich viel zu hoch war. Ich musste aber einfach dranbleiben und biss auf die Zähne. Ab Hälfte des Brenners wurde das Tempo etwas kontrollierter und wir wechselten uns mit den Führungen ab.

 

Den Jaufenpass fuhr ich sehr kontrolliert, nahm auf den letzten 2 km aber etwas heraus um mich gut zu verpflegen. Die Abfahrt hinunter nach St. Leonhard war ein Traum – der Asphalt wurde in der oberen Hälfte großflächig erneuert, was eine sehr hohe Abfahrts- und Kurvengeschwindigkeit erlaubte.

 

Nun beginnt die eigentliche Herausforderung des Rennens – das Timmelsjoch. Bereits in den ersten kleinen Wellen des Anstiegs begannen beide Beine zu krampfen. Ich musste von nun an maximal dosiert und viel im Wiegetritt fahren um die Situation zu kontrollieren. Die Wattwerte waren noch im Toleranzbereich, aber die krampfenden Oberschenkel schmerzten sehr und ich war sehr besorgt über die verbleibenden 25 km bis zu Passhöhe. Ein Blick auf die verstrichene Rennzeit motivierte mich aber ungemein, da ich absolut auf Kurs war. Mit den 2 Teamverpflegungen auf dem Weg zur Passhöhe und dem Tunnel setzte ich mir 3 Fixpunkte und teilte mir den nicht enden-wollenden Anstieg in „kleine Portionen“ ein. Immer wieder musste ich wegen den Krämpfen komplett herausnehmen und die Beine lockern. Speziell auf den letzten 4 km litt ich ziemlich und auch der Wattmesser zeige nicht mehr die geplanten Werte.

 

Nach kurzer Abfahrt kam mir in diesem Jahr die kurze Welle zur Mautstation ewig vor – ich musste teilweise seltsame Laute von mir geben, da die Krämpfe unerträglich waren und mich 500m vor der Mautstation fast zum Absteigen gezwungen hätten. Letztendlich konnte ich das Ziel auf der letzten Rille in einer für mich unglaublichen Zeit von 7:31 h erreichen und wurde von meinen tollen Teammitgliedern empfangen und beglückwünscht. Ich war den Tränen nahe. Neben einem tollen Wochenende mit vielen Freunden und Bekannten und einem absolut tollen Team corratec & friends samt gesamten Staff konnten wir auch die Teamwertung für uns entscheiden.

 

Ein tolles Gefühl, ganz oben auf dem Stockerl in Sölden zu stehen und den Lohn für die harte Arbeit zu ernten. Ein besonderes Highlight war auch die Präsentation des neuen corratec Team Renners für die 2020er Saison.

 

Das Team hatte vor der offiziellen Präsentation auf der Eurobike die Chance den Renner live vor Ort zu Begutachten. Am Material wird es auch 2020 definitiv nicht scheitern ?

 

Mit diesem guten Gefühl kann ich nun die letzte Phase der Saison in Angriff nehmen. Nach dem Ötzi 2019 ist der Rest jetzt quasi der Bonus und ich kann befreit und losgelöst starten!

 

Danke an alle für den Support auf und neben der „Rennstrecke“!

Punkt 06:45 Uhr hieß es dann am 01.09.2019 in Sölden wieder

  • Auf Los geht's los

Unser  ständiges, oft unerwährtes treues Team-Mitglied, hat einmal mehr wieder perfekt gearbeitet!

 

Der super leichte, voll aerodynamische und zugleich maximal stabil-sichere

corratec Renner CCT Evo Team Edition

im präzisen Team corratec & friends Setup.

Und dies kann der neue Teamrenner 2020 werden.

 

Entwickelt und aufgebaut mit dem corratec Know How und den Inpouts das Teams aus den vielen "harten" Renneinsätzen.

 

Konrad Irlbacher (jun) übergibt den heißen Renner für eine erste Präsentation beim Team in Sölden.

 

Und alle waren einfach rundum, begeistert. Danke corratec

Team corratec
Kufsteiner Str. 72
83064 Raubling