Team corratec & friends
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Nächstes starkes Rennen von Teamleader Michael Spögler

Nächstes Podium (Platz 3 Kategorie und Platz 5 overall)

  • bei der  "La Leggendaria Charly Gaul"
  • Radmarathon der UCI Gran Fondo World Series
  • 141 km mit 4000 Hm 

14.07.2019, Trento / ITA

SPANNEND

  • der Bericht und O-Ton von Michael Spöger von einem harten Rennen clever gefahrenem Rennen

O-Ton Michael Spögert

Ein super Ergebnis

bei einem legendären Rennen! 

Heute stand ich bei "La Leggendaria Charly Gaul" am Start. Das Rennen zählt zur UCI Gran Fondo World Series und ist dementsprechend auch immer sehr stark besetzt. 141 Kilometer und knapp 4000 Höhenmeter galt es zu bewältigen.

Nach dem Start in Trient ging es nach Lavis und die Steigung hinauf zum Maso Roncador. Schon dort war das Tempo hoch und es schien ein Ausscheidungsrennen zu werden. Jeder wollte vorne im Feld platziert sein, um der Sturzgefahr bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Eine große Gruppe ging geschlossen in die Abfahrt und fuhr gemeinsam das Flachstück bis nach Aldeno.

Dort begann die Steigung hinauf zum Monte Bondone. Am Fuße der Steigung attackierte Topfavorit Tommaso Elettrico, sieben weitere Fahrer konnten ihm folgen. Mir war das Tempo zu hoch - daher entschied ich mich mein eigenes Tempo zu gehen. Ich hatte an diesem Berg Schwierigkeiten und war dann froh, als Daniele Terzi vorbeifuhr das Tempo in unserer Vierergruppe bestimmte. Der Rhythmus war gut, die Führenden waren in Sichtkontakt. Kurz vor der Abfahrt gelang es uns aufzuschließen und gemeinsam in die Abfahrt zu gehen. Im Aufstieg hatte ich kein gutes Gefühl für den weiteren Rennverlauf, da ich wusste, bergauf nicht mithalten zu können. Aber mir war klar, dass auch alle anderen den zweiten Aufstieg zum Monte Bondone von der anderen Seite erst überstehen müssen. Nach der Abfahrt ging es durchs "Valle dei Laghi". Zeit diesen wunderschönen Ort zu genießen blieb keine, viel mehr musste auf ausreichende Energiezufuhr geachtet werden, um im Schlussanstieg nicht einzugehen. Zwölf Fahrer waren zu diesem Zeitpunkt noch vorne vertreten.

Ich fuhr den Berg von vorne - mit meinem Rhythmus, um die Steigung möglichst schnell zu bewältigen. Bald waren wir nur noch zu sechst und so langsam war mir klar, dass es eng für mich werden würde. Bei der ersten Attacke von Fabio Cini konnte ich anfangs zwar mitgehen, entschloss mich dann aber wieder mein Tempo zu fahren. Vier Fahrer konnten sich absetzen. Zwischenzeitlich war ich bereits eine knappe Minute im Rückstand. Vorne wurde immer wieder attackiert und unryhtmisch gefahren. So konnte ich mich der Gruppe langsam wieder nähern und vier Kilometer vor dem Ziel sogar vorbeifahren. Dann aber kam die nächste Attacke und sofort war ich wieder abgehängt. Jetzt galt es nur noch, den fünften Platz ins Ziel zu bringen.

Die letzten drei Kilometer waren sehr hart, die Kräfte waren am Ende.

Mit zwei Minuten Rückstand kam ich dann auf einem sehr guten fünften Platz ins Ziel, worüber ich unheimlich glücklich bin. In der Kategorie reichte das für Platz drei hinter Tagessieger Elettrico und Vorjahressieger Cini.

Für ganz vorne fehlte es heute an Spritzigkeit am Berg. Das Rennen hat mir alle Kräfte geraubt, so ausgelaugt wie heute war ich im Ziel schon lange nicht mehr!

Bildimpressionen 2019 von der „Leggendaria Charly Gaul“ am 14.07.2019

Mythos und

Beginn „Leggendaria Charly Gaul“

Wenn über den Aufstieg „Charly Gaul“ auf den Monto Bodnone gesprochen wird, wird über einen mythischen Ort und ein wahres Mekka für leidenschaftliche Rennradsportler gesprochen.

 

Alles begann im Jahr 2005, als der große luxemburgische Radfahrer Charly Gaul, Protagonist des epischen Aufstiegs auf den Stadtberg von Trient während des Giro d'Italia 1956 auf den Monte Bondone kam, um seinem Namen den berühmten Vason-Aufstieg zu widmen.

 

"Bondoneri" (Betreiber und Bewohner des Berges), die APT und die Gemeinde Trient mochten den nationalen Fernsehsender RTL sofort so sehr, dass er eine Crew aufforderte, einen Bericht zu verfassen. Genau bei dieser Gelegenheit schlug ein luxemburgischer Journalist vor, das historische Unternehmen mit einem internationalen Radfahrertreffen in Erinnerung zu rufen. Die Idee interessierte sofort den Tourismusverband von Trento, Monte Bondone, Valle dei Laghi und im selben Jahr wurde das Charly Gaul International Gran Fondo geboren.

 

Es gab bislang vier historische Etappen bei der Italienrundfahrt, mit einer Bergankunft auf dem repräsentativsten Berg von Trient, dem Monte Bodone. Für die meisten ist es unauslöschlich, dass Charly Gaul am 8. Juni 1956 auf der 21. Etappe (242 km) des Giro d'Italia 1956 von Meran (BZ) aus unternahm. Der luxemburgische Kletterer erreichte die Ziellinie mit mehr als 8 Minuten bei der zweiten Ankunft, nachdem er in einem echten Schneesturm gefahren war. Und Charly Gaul hatte sich auch damit das rosarote Trikot gesichert.

 

Viermal endete auf deder Giro d‘ Italia auf dem Monte Bondone.

  • 1956: 21. Etappe (242 km) - Start Meran (BZ): Sieger Charly Gaul (LUX)
  • 1978: 17. Etappe (205 km) – Start Cavalese (TN): Sieger Wladimiro Panizza (ITA)
  • 1992: 14. Etappe (205 km) – Start Corvara in Badia (BZ): Sieger Giorgio Furlan (ITA)
  • 2006: 16. Etappe (173 km) - Start Rovato (BS): Sieger Ivan Basso (ITA) vor dem regionalem Idol Gilberto Simoni

 

Die Zahlen des Mythos

In der Berg-Weltmeisterschaft 2007 für Radfahrer wurde der Rekord des Aufstiegs zum Bondone von Alessandro Magli vom Team Granzon aufgestellt.

  • Zeit für die etwa 19 km Aufstieg: 53 min 49 sec

Höhenprofil der Strecke 141 km mit etwa 4000 Hm

Strecke / Karte der Strecke 141 km mit etwa 4000 Hm

News 17.05.2020

Aktuelles Statement CEO Cielo und Konrad Irlbacher

zu corratec und seinem Radsportengament

Mit den besten Grüßen und Wünschen 

Cielo und Konrad Irlbacher

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