Team corratec & friends
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Nächster besonderer Sieg von Michael Spögler

Bergrennen Kauertaler Gletscherkaiser XXL 

  • Die 2018 erweiterte Streckenführung hat sich zu einen Highlight im Jedermann-Radsport entwickelt.
  • Auch 2019 hieß es erneut: Es galt wieder, 122 km mit 4000 Hm zu bezwingen!!

23.06.2019, Kaunertal / AUT

Die "hammerharte" Strecke

Von Feichten aus starteten die Teilnehmer in einer egalisierten Fahrt nach Kauns, bevor sich der Naturpark Kaunergrat auf dem Weg ins Pitztal erschließt. Talauswärts führte die Route dann nach Imst zum Wendepunkt der Tour. Über Landeck und Fließ ging es zurück in Richtung Kaunertal. Das Naturparkhaus am Gachen Blick war einer der eindrucksvollsten Abschnitte, die neben der sportlichen Challenge auch für einzigartige Impressionen sorgen. Die Fahrt durch das Kaunertal mündete schließlich im letzten und wohl anspruchsvollsten Teil des extremen Radsportevents. Bergauf, vorbei am eindrucksvollen Gletscherstausee, führt die Gletscherstraße. Mit den Dreitausendern der Region vor Augen wird die finale Etappe zum majestätischen Höhepunkt für Radathleten. Hier bewies es sich in den Strapazen des Anstiegs von insgesamt 4.000 Höhenmeter, bei wem Ausdauer und Kraft bis zur Zieleinfahrt ausreichte: was man ja zuvor nie so recht wissen konnten!.

O-Ton Sieger Michael Spögler

Seriensieger 2018 und 2019 im Team corratec & Friends

 

Sieg beim Kaunertaler Gletscherkaiser XXL

Zurück an jenem Ort, wo ich 2017 meinen ersten Sieg auf dem Rennrad feiern konnte damals war das Rennen allerdings noch kein Marathon, sondern ein Aufstiegsrennen. Die XXL-Variante hat es so richtig in sich: 4000 Höhenmeter auf 122 Kilometer sind zu bewältigen. Nichts für "Warmduscher," so lautet der offizielle Slogan der Veranstaltung. Der Start erfolgte um 7:00 Uhr, die Straßen waren aufgrund des nächtlichen Regens bis Imst (bei km 40) noch feucht, die Abfahrten dementsprechend gefährlich. An der ersten Steigung des Tages konnten sich 2 Athleten, Christian Schmitt und Hannes Kapeller, absetzen - nichts Ungewöhnliches für einen Radmarathon. Dahinter bildete sich eine recht große Verfolgergruppe mit knapp 40 Athleten. Das Tempo im Flachstück bis nach Landeck war gemächlich, trotzdem war es aber überraschend, dass der Rückstand auf die Spitze nach 70 Kilometern 7 Minuten betrug. Von Fließ ging es dann zum zweiten Mal auf die Piller Höhe - dieses Mal von der anderen Seite. Gemeinsam mit Daniel Rubisoier hielt ich das Tempo hoch und zu fünft ging die Verfolgungsjagd weiter. In der Abfahrt ließen wir es ordentlich krachen und konnten zwei Konkurrenten distanzieren und am Ende noch Kapeller einholen. 2200 Höhenmeter waren absolviert, 1800 fehlten noch hinauf bis zum Ziel am Kaunertaler Gletscher. Und der Abstand nach vorne lag noch immer bei 5 Minuten. Es ist durchaus bekannt, dass Schmitt bergauf sehr stark fährt, aber dass er nach einer derart langen Fahrt als Ausreißer noch dermaßen schnell ist, damit haben wir nicht gerechnet. Wir konnten den Abstand Sekunde um Sekunde reduzieren. Nach dem letzten flacheren Teilstück entlang des Stausees waren es aber noch immer 4 Minuten - und 11 Kilometer fehlten noch. Ich ging ins Risiko und schlug eine ordentliche Pace an und war von nun an alleine unterwegs. Es war zwar keine unüberlegte Aktion, aber ich wusste nicht, wie lange ich dieses Tempo halten kann. Kehre um Kehre verging, aber ich konnte Schmitt noch immer nicht sehen. Nach einigen Kilometern dann die Info, dass er noch 2 Minuten Vorsprung hat. Und plötzlich hatte ich Sichtkontakt, das orangene Trikot war nun nicht mehr zu übersehen. Es dauerte aber eine Weile, um die Lücke zu schließen, da er noch immer ein gleichmäßiges Tempo fuhr. Ich spürte aber, wie ich mich Meter um Meter nähern konnte. Etwa 2 Kilometer vor dem Ziel war ich dann am Hinterrad und setzte sofort eine Attacke, um ihm nicht die Möglichkeit zu geben, sich ans Hinterrad zu hängen. Relativ schnell konnte ich mich um einige Sekunden absetzen, auch wenn meine Leistungswerte zu diesem Zeitpunkt deutlich schwächer waren als noch einige Watt als einige Kilometer zuvor.

Nun war das Rennen entschieden und ich konnte den Vorsprung sicher ins Ziel bringen. Es ist immer etwas Besonderes, direkt am Gletscher über die Ziellinie zu fahren und noch schöner, wenn man dies als Sieger machen darf! Ein Tag, an dem einfach alles geklappt hat

So jubeln Serien Sieger

- Michael Spögler bei seiner Zieldurchfahrt im Fuße des Kaunertaler Gletschers

Schöne & schnelle Rennbilder von Michael Spögler 2019

News 17.05.2020

Aktuelles Statement CEO Cielo und Konrad Irlbacher

zu corratec und seinem Radsportengament

Mit den besten Grüßen und Wünschen 

Cielo und Konrad Irlbacher

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