Team corratec & friends
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Bergrennen Campionatoitaliano della Montagna

  • Michael Spögler Campione d'Italia 2019
  • Sieg bei den Italienmeisterschaften im Bergfahren
  • Am 30.06.2019 ar für Michael Spögler, dem Teamleader im Team corratec friends ein besonderer Tag.
  • Michael war bestens vorbereitet, entschlossen und bis in die Haarspitzen bereit, die besondere Herausforderung Campione d'Italia 2019 aktiv „anzunehmen“.
  • Und dies wie! 

30.06.2019, Edolo / ITA

Michael Spögler - Gran Fondo Champion 2018

2018 gelang Michael Spögler im Rahmen des Giro Sardegna auf der 4. Etappe – der schweren Königsetappe über 145 km km mit 2.500 Hm – den italienischen Meistertitel der nationalen Gran Fondo Wertung für sich zu entscheiden: Michael Spögler, Gran Fondo Champion 2018 wollte.

 

2019 hatte Micheal Spögler ein erklärtes Ziel zum Finale des 1. Rennblockes

Sieg bei den Italienmeisterschaften im Bergfahren!

Der neue Campione d'Italia 2019 „am Berg“

 

O-Ton Michael Spögler,

Heute war er da, der große Tag. Der Tag, an dem die Italienmeisterschaften im Bergfahren stattfinden. Der Tag, an dem alles stimmen muss, wenn man das Rennen und die "maglia tricolore" gewinnen will. Mein klar erklärtes Ziel war der Italienmeistertitel.

 

Am Start standen sämtliche italienische Bergspezialisten - viele davon waren mir aber unbekannt. Diese Tatsache erschwerte mein Rennen, da ich meine Konkurrenten nicht klar definieren konnte. Der Start des Rennens war hektisch, vielen Fahrern war die Nervosität deutlich anzusehen. Die Strecke hinauf auf den Monte Colmo in der Lombardei ließ taktisch wenig Handlungsspielraum. Auf 11 Kilometern galt es 1000 Höhenmeter zu überwinden - durchgehend 9-10% Steigung und kaum Möglichkeiten, sich zu erholen.

 

Das Tempo war von Beginn an hoch, die ersten Kehren im Fahrerfeld recht gefährlich, da jeder vorne dabei sein wollte. Nach 4 Kilometern setzte ich mich das erste Mal an die Spitze und setzte kleine Nadelstiche um zu sehen, wer darauf reagiert. Mattia Gaffuri folgte prompt - ich entschied das Tempo weiter hoch zu halten. Wir konnten uns etwa eine halbe Minute vom Feld absetzen. Dann forderte ich ihn zu einem Führungswechsel auf - er wollte aber nicht vorbeifahren. Ich hörte auf zu treten und blieb fast stehen, damit er vorbeifahren musste. Lange blieb er aber nicht vorne und ließ sich zurückfallen. Nach einem Kilometer wieder das selbe Spiel. Erneut blieb ich fast stehen und er fuhr nur widerwillig vorbei. Die Verfolgergruppe mit den restlichen Favoriten war inzwischen wieder bis auf wenige Meter an uns herangekommen.

 

Ich hatte genug von diesen Spielchen und entschied bereits 3,5 Kilometer vor dem Ziel all-in zu gehen. Mal schauen, wie lange er dranbleiben kann. Es war ein großes Risiko bei einem derart wichtigen Rennen. Aber wenn ich eines nicht leiden kann, dann sind das Rennfahrer, die nur am Hinterrad hängen und dann meinen, am Ende noch vorbeisprinten zu können. Ich fuhr meine maximale Leistung und wollte ihn zum "explodieren" bringen. Ich wusste, dass ich diese Watt etwa 3 Minuten treten kann. Und tatsächlich - nach 2 Minuten war die kleine Lücke da. Noch eine kurze Tempoverschärfung und dann sofort wieder 60-70 Watt weniger. Jetzt war es wichtig einen guten Rhythmus zu finden, den ich bis ins Ziel halten kann. Die Beine waren bereits müde und ich musste mir die Kräfte wirklich gut einteilen. Bei einem kurzen Blick nach hinten sah ich die ersten Fahrer aus der Verfolgergruppe - das könnte knapp werden, dachte ich mir. Der Abstand pendelte sich dann bei etwa 10-15 Sekunden ein und das Ziel kam immer näher.

 

500 Meter vor dem Ziel war mir dann klar, dass mir jetzt niemand mehr den Titel nehmen kann. Die Zieleinfahrt war sehr emotional und ich freue mich riesig über diesen Italienmeistertitel und die "maglia tricolore

Schöne & schnelle Rennbilder von Michael Spögler 2019

News 17.05.2020

Aktuelles Statement CEO Cielo und Konrad Irlbacher

zu corratec und seinem Radsportengament

Mit den besten Grüßen und Wünschen 

Cielo und Konrad Irlbacher

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